Mit einer grandiosen Kabaretteinlage überraschten Sängerin / Kabarettistin Ingrid Schiller und Schmuckmacherin / Autorin Gabi Müller die Gäste beim mük-Jubiläumsfest. Die anwesenden Mitglieder und Aussteller*innen wurden sozusagen live in deren wissenschaftlich fundierte Strategieentwicklung eingeweiht.
Titel „mük 3000“.
Verkleidet als Zukunftsforscherinnen begeisterten Schiller und Müller durch Ihren Vortrag. Die vielen schrägen Ideen, wie man das mük zum großen Player auf den internationalen Märkten machen könnte, wurden zwar enthusiastisch beklatscht, anschließend vom Vereinsvorstand allerdings klammheimlich in der bodigen Schublade des Büroschreibtisches im mük versenkt.

Obwohl strengste Geheimhaltung auferlegt wurde, sind nachfolgende Details des Konzeptes durchgesickert .
Hier im Originalton vom Humbuger Research Institute: Dozentin Doktorin Huberta Hintertupf-Almeida und ihre Kollegin Konsulentin Magistra Josefa Kropf-Hampel von der University of Nonsense in Gwisskansinn:

„Auf Grund der weltweit schwächelnden Wirtschaft wurden sämtliche KIs darauf angesetzt, zukunftsträchtige Erfolgsprojekte auszuspähen, und es war nur eine Frage von Sekunden, um unisono das derzeit weltweit erfolgversprechendste Projekt zu identifizieren: das mük!“
„Der bisheriche regionale Fokus des mük muss daher sofort aufjejeben werden. Mit dem Talente-Versteckspiel hinter den Mühlviertler Hügeln ist es ein für allemal vorbei. An seine Stelle tritt die neue revolutionäre Erfolchsformel 3000:

Erfolch ist gleich Mühlviertel mal Schina zum Quadrat! Oder detaillierter: Wurzel aus zwohundertfünfunfvierzich Kilogramm Recyclingschmuck mal Blaudruck zur Vierten gebrochen durch 2 Tonn‘n Waldschokolade mal vierzichtaus’nd Keramikbecher ist gleich zwo Komma 6543 Million‘n Arbeitsplätze!
Da kuck’n Se, wa?“

„Das Haus in der Samtgasse 4 wird dadurch kleinere bauliche Veränderung‘n erfahren. Der 400 Meter hohe mük-Tower wird gekrönt von einer riesichen Besucherterrasse in Form einer Keramikschale. An dem dazu nötigen riesichen Brennofen wird bereits in der Wüste Atacama gebaut. Geplant sind auch Tochtergesellschaften und Filialen in allen Erdteilen. . . . .
. . . . Unser zwotausendseitiches Konzept enthält noch zahlreiche weitere Empfehlung‘n zum Umstiech von Regionalität und manueller Einzelfertichung auf weltweite Expansion und Massenfertichung. Wir erinnern daran, dass auch CHANEL einmal als Ein-Frau- Unternehmen begonnen hat und nun ein weltumspannender Konzern ist. Informieren Sie sich unter www.makemuekgreat.com. Sie werden staunen!“


